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Die erste Veranstaltung in diesem Jahr war ein nicht einfaches Thema. Es ging um Trauer.
Dazu hatten wir ehrenamtliche Mitarbeiter des Trauernetzwerks Rostock zu Gast. Zum einen, die Pastorin der Innenstadtgemeinde Frau Karin Ott, weiterhin Frau Andrea Schürgut, Keramikerin und ausgebildete Trauerbegleiterin sowie Ralf Hexamer, Bestatter aus Rostock, der ebenfalls eine Trauergruppe begleitet.
Jeder hatte sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem Thema. Einige auch überhaupt noch nicht. So gab es ein paar sehr gute Anregungen, was es für Möglichkeiten gibt zu lernen damit umzugehen.
Besonders die Mitarbeiter unserer beiden Häuser werden häufig damit konfrontiert und sind meistens die Ersten, die den Angehörigen gegenübertreten und Trost spenden. So war es besonders für sie, trotz des schwierigen Themas ein interessanter Abend.
Am Freitag den 9. Dezember trafen sich einige Mitglieder des Freundeskreises Südhus e.V. zu einer Weihnachtsfeier mit Kegelabend.
Bei einem kleinen Imbiss und einem Gläschen wurde über das vergangene Jahr und über die Veranstaltungen des kommenden Jahres gesprochen. Die Bilanz ist sehr positiv ausgefallen, da die Aktivitäten bei allen für gut befunden wurden.
So konnte dann also der sportliche Teil des Abends beginnen. Nämlich das Kegeln. Laut Wikipedia ist Kegeln ist eine Präzisionssportart, bei der ein Spieler von einem Ende einer glatten Bahn aus (Kegelbahn) mit kontrolliertem Schwung eine Kugel ins Rollen bringt, um die am anderen Ende der Bahn aufgestellten neun Kegel umzulegen.
Mit diesem Anspruch ist auch zunächst jeder an den Start gegangen, wobei bei dem einen oder anderen nicht jeder Versuch zum gewünschten Erfolg führte. Das hat allerdings niemanden gestört, da es sehr viel Spaß gemacht hat. „Kegelkönigin“ wurde Frau Tschischke, die ein kleines Präsent mitnehmen konnte.
Depressionen betreffen nicht nur einzelne Menschen. Es sind inzwischen Millionen Bundesbürger, die schon einmal depressive Phasen gehabt haben beziehungsweise regelmäßig haben. Dass die Depression eine sehr ernstzunehmende Krankheit ist, zeigt allein die Zahl der Todesfälle: Mehr als 10 % der schwer an Depressionen erkrankten Menschen begehen Selbstmord.
Dies nahmen wir zum Anlass einen Abend zu diesem Thema zu gestalten und konnten dazu Frau Antje Katreniok als Referentin gewinnen. Sie ist Heilpraktikerin und erläuterte uns die Entstehung, den Verlauf und mögliche Heilung dieser Krankheit.
Wir lernten, dass dabei das Alter, das Geschlecht oder die soziale Stellung nicht wichtig sind. Sowohl Frauen als auch Männer, Schüler, Studenten, Rentner, Beamte oder auch Arbeitslose sind von dieser Krankheit betroffen.
Bevor es jedoch zu so einer ausgeprägten Depression kommt, gibt es meist eine lange Krankheitsgeschichte.. Normalerweise entwickeln sich die Auswirkungen der Krankheit langsam. Meist fängt alles mit Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Übelkeit an, dazu kommt noch das ständige Gefühl, dass alles in der Welt negativ ist. Man verliert so in sehr kurzer Zeit sein Selbstwertgefühl, gibt sich für alles Schuld und sieht schwarz in die Zukunft.
Das Wichtigste ist, sich selbst einzugestehen, dass man Hilfe braucht und sie auch annimmt. Der erste Schritt ist unbedingt ein Arztbesuch. Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten und Medikationen um aus dem Tief wieder herauszukommen. Geduld ist dabei allerdings unerlässlich.
Die Rostocker Rechtsanwältin Frau Ley nahm sich die Zeit über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht aufzuklären.
Die teilnehmenden Bewohner waren sehr interessiert, obwohl sie dahingehend schon gut informiert sind.
Aber auch Mitarbeiter des Hauses, sowie natürlich auch Mitglieder unseres Vereins nahmen an dieser Veranstaltung teil.
Frau Ley nannte Beispiele aus ihrer Praxis und beantwortete individuelle Fragen sehr ausführlich und kompetent. Für eventuelle Nachfragen steht sie ebenso zur Verfügung.